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360°+Video

Mit der Drohne über dem Arakawa

Seine Drohne in Tokio fliegen zu lassen, ist gar nicht so einfach. Seit 2015 gibt es nämlich einige Regeln, die beachtet werden müssen, wenn eine Drohne in die Kategorie der UAV fällt, also ein Gewicht höher als 200g vorweist. Gerade in dicht bevölkerten Gebieten ist ein Fliegen ohne ausdrückliche Genehmigung nicht erlaubt. Wichtig ist: bevor man seine Drohne irgendwo in Japan fliegen lässt, muss man sich online ein wenig vorab informieren, denn die Regeln und Zugehörigkeiten können ein wenig verwirrend und nervenaufreibend sein. Auf dieses Thema werden wir in Kürze auch noch einmal an anderer Stelle eingehen.

Ich habe es im Juni 2020 geschafft, eine Erlaubnis zu bekommen und so bin ich 3 Tage mit meiner Drohne an den Arakawa Fluss gefahren und habe sie dort fliegen lassen. Da es das erste Mal war, dass ich versucht habe, eine Erlaubnis vom Verkehr- und Luftfahrtamt zu bekommen, habe ich mich auch nur auf einen winzigen Punkt beschränkt. Dennoch ist es wirklich faszinierend, welch vielseitige Aufnahmen man aus der Luft machen kann, ohne sich groß vom Fleck zu bewegen und ohne die Drohne zu weit von einem selbst fliegen zu lassen.

Hier ist ein kleines Video, welches ich zusammengeschnitten habe und auch wenn die Lichtbedingungen ein wenig schwierig waren und weil ich über mehrere Tage aufgenommen habe, finde ich, dass es ein wunderschönes Video geworden ist.

Also schnallt eure Flügel um und steigt mit uns auf eine Höhe von ca. 80 Metern hinauf.

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Es gibt viele Informationen bezüglich Drohnen in Japan

Wie oben schon einmal erwähnt, gibt es zwar viele Möglichkeiten, seine Drohne in Japan fliegen zu lassen, dennoch gibt es dabei Regeln zu befolgen. Einige der wichtigsten Regeln findet ihr auf der offiziellen Seite des japanischen Verkehr- und Luftfahrtamtes. Ihr könnt auf der Seite auch die Sprache auf Deutsch umstellen und direkt ein PDF mit allen wichtigen Grundregeln herunterladen.

Wer es lieber ein wenig bodenständiger mag, für den haben wir einen Videoartikel, bei welchem ich eine 360 Grad Kamera am Vorderrad meines Fahrrads befestigt habe und durch Chuo ku in Tokyo gefahren bin.

By Sebastian, 9. Juli 2021
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Die positiven wie auch die schwierigen Seiten der neuen Heimat lernt man erst nach einer ganzen Weile wirklich kennen. Seit 2018 leben wir nun in Japan und möchten dieses aufregende und doch nicht immer unbeschwerte Erlebnis mit euch teilen. Hier veröffentlichen wir Reiseberichte und mehr über unser tägliches Leben in Japan.
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